Herzlich willkommen!

Die Kompetenzstelle für Nachhaltige Beschaffung in Sachsen hat Ende 2023 ihre Arbeit aufgenommen und ist sachsenweit für die Beratung und Schulung zur Implementierung sozialer und ökologischer Kriterien in Vergabeverfahren tätig. Öffentliche Auftraggeber und Unternehmen werden unter anderem unterstützt durch Beratungs- und Bildungsangebote.

Mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Beschaffung ist die Kompetenzstelle der Auftragsberatungsstelle Sachsen e.V. (ABSt) angegliedert. Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) finanziert die Arbeit der Kompetenzstelle.

Die Auftragsberatungsstelle Sachsen e.V. (ABSt) ist seit 1994 das sächsische Kompetenzzentrum zu Fragen des öffentlichen Auftragswesens für öffentliche Auftraggeber, Unternehmen und Interessenvertreter. Mitglieder und Träger des Vereins sind die Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern von Chemnitz, Dresden sowie Leipzig, die Architektenkammer Sachsen, die Ingenieurkammer Sachsen und der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA). Folgende Leistungen und Aktivitäten übernimmt die Kompetenzstelle für Nachhaltige Beschaffung Sachsen unter anderem:

Schulungen im Bereich Nachhaltige Beschaffung (Webinare, Präsenzveranstaltungen)

Vernetzung und Austausch (mit anderen Kompetenzstellen, Experten für Fokusthemen, Organisationen)

Beratung

Pflege einer Datenbank als Recherchegrundlage auf der Website

Veröffentlichung von regelmäßigen Newsletter „Neues Nachhaltiges Lesen“

Aktuelle Informationen

Unser 3. Nachhaltigkeitsgipfel Sachsen am 21.01.2026 in Bautzen

Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Plattform für den Austausch von praxisorientiertem Wissen und Erfahrungen rund um das Thema Nachhaltigkeit in Verbindung mit der öffentlichen Beschaffung und dem Vergabewesen in Sachsen.

Diese Themenschwerpunkte erwarten Sie bei der Jahresauftaktveranstaltung 2026 der KNB Sachsen:

  • Europarechtliche Vorgaben für nachhaltige Beschaffung
  • Kommunale Wärmeplanung
  • Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung? Blick auf den aktuellen Stand
  • CO2-Schattenpreis als Instrument in der öffentlichen Beschaffung
  • Kompass Nachhaltigkeit und Gütezeichenfinder
  • Schwammstadt-Prinzip
  • EU-Projekt CE-PRINCE

Die Veranstaltung ist für Teilnehmende aus Sachsen kostenfrei.
Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Was ist Nachhaltige Beschaffung?

Als Nachhaltige Beschaffung wird oft die Integration von ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien innerhalb eines Einkaufs- und Beschaffungsprozesses bezeichnet. Im Beschaffungsprozess von Produkten und Dienstleistungen wird dabei in allen Bereichen, von der Herstellung bis zur Entsorgung, auf möglichst geringe Folgen für die Umwelt geachtet. Im Bereich des öffentlichen Einkaufs können Auftraggeber im Vergabeverfahren Nachhaltigkeitskriterien in der Leistungsbeschreibung, in den Eignungskriterien, den Ausführungsbedingungen oder den Zuschlagskriterien formulieren.

Nachhaltigkeit – Eine Begriffsklärung

Der Begriff Nachhaltigkeit bezieht sich auf ein Handlungsprinzip in der Nutzung von Ressourcen. Nachhaltigkeit basiert auf drei Säulen: wirtschaftliche Effizienz, soziale Gerechtigkeit und ökologische Tragfähigkeit. Diese können im Beschaffungsprozess vielfältig berücksichtigt werden.